Peru, Villa Rica, Finca La Esperanza

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rustikal, nussig, mit einem Hauch von Honig, Tabak und getrockneten Früchten

 

Am besten geeignet für:

 

Siebträger, Vollautomat, Macchinetta


Land: Peru
Region: Villa Rica
Varietäten: Gemischte Varietäten
Anbauhöhe: 1800 m
Aufbeitung: Fully washed

 

Peru, Finca La Esperanza ist ein intensiver, rustikaler Kaffee der sich durch seinen Geschmack nach Nüssen, Honig, getrockneten Früchten und einem Hauch von Tabak auszeichnet.

Dieser Kaffee eignet sich am besten für die Zubereitung mit einer Siebträger oder einer Macchinetta. Die Kaffeebohnen werden mit traditionellem Trommelröstverfahren geröstet. 100% Arabica.

Peru, Finca La Esperanza Bohnen stammen aus biologischem Anbau.

Caffè A Casa ist AT-BIO-402 zertifiziert.


John Jairo De Jeus Quiroz Serna hat die Finca La Esperanza vor etwa 25 Jahren von seinem Vater geerbt. Als er anfing, auf der Farm zu arbeiten, war kein Kaffeebaum in Sicht. Sein Vater hatte die gesamten 6 Hektar der Farm als Viehweide genutzt, obwohl er auf anderen Parzellen, die der Familie gehörten, Kaffee angebaut hatte. John Jairo der den größten Teil seines Lebens mit Kaffee verbracht hatte, dachte er könne seine neu geerbte Farm zu einer herausragenden Kaffeefarm machen.

Zunächst machte er sich daran, Parzellen von Caturra zu errichten, danach von Castillo Rosario (eine der 7 lokal angepassten Castillo-Sorten, die vom kolumbianischen Cenicafé entwickelt wurden) und kolumbianischen Sorten. Er nannte die Farm „La Esperanza“ (Die Hoffnung), denn beim Kaffee bringt der ständige Wechsel von der Blume zu grünen Kirschen und folglich zu roten, reifen Kirschen immer Hoffnung. Eine Phase führt zur nächsten und deutet immer auf eine schöne zukünftige Ernte hin.

John Jairo kauft niemals Setzlinge, da er sich nur auf sich verlässt, seine Bäume zu richtig pflegen, vom Samen bis zur Ernte. Sein Land wird vollständig mit Samen von seiner eigenen Farm gesät. Er transplantiert diese auf das Feld, wenn das Keimblatt (embryonales Blatt) nicht so lang ist - normalerweise im zweiten Wachstumsmonat und nicht wie üblich im dritten. Er ist der Meinung, dass dies eine bessere Eingewöhnung in die dauerhafte Wachstumsposition der Pflanze gewährleistet.

Er kümmert sich mit größter Sorgfalt und Aufmerksamkeit um seine drei Hektar Kaffee und plant, 8.000 neue Castillo-Bäume auf einer Farm zu errichten, die er kürzlich in der Nähe von La Esperanza gekauft hat. Er und die 7 Arbeiter, mit denen er das ganze Jahr über zusammenarbeitet, düngen alle 3 Monate sorgfältig und immer mit Rücksicht auf die Bodenanalyse. Sie halten sich auch an einen strengen Schnittplan, um die Gesundheit der Pflanzen zu erhalten.

Der Kaffee im La Esperanza wird selektiv Hand gepflückt und sortiert, um unreife oder sichtbar beschädigte Kirschen zu entfernen. Jährlich werden rund 12 Arbeiter speziell für die Ernte eingestellt. Nach dem Sortieren wird der Kaffee gewaschen und dann zwischen 14 und 16 Stunden ohne Wasser fermentiert. Nach dem Waschen wird der Samen in Parabolbetten gebracht, um in der Sonne zu trocknen. Je nach Volumen kann etwas von dem Kaffee auch auf Zementpatios zum Trocknen gelegt werden.